03.03.2016 – Interview: Monica Biondo

Tierquälerei und falsche Versprechungen: Die Berner Meeresbiologin Monica Biondo ist strikte Gegnerin des geplanten Basler Ozeaniums. Martin Herceg, Redaktor der Badischen Zeitung, hat sich mit ihr über die Nachteile für Natur und Tiere durch den Bau und Betrieb des geplanten Basler Ozeaniums unterhalten.

"Es hat noch nie so viele Grossaquarien auf der Welt gegeben wie heute – und allesamt haben sie sich auf die Fahne geschrieben, nachhaltig zu wirtschaften und Umweltbildung zu betreiben. Gleichzeitig waren die Meere noch nie so bedroht wie heute."
Dies sagt Monica Biondo, Meeresbiologin der Fondation Franz Weber, im Interview mit der "Badischen Zeitung". Damit bringt sie es auf den Punkt: "Aus meeresbiologischer Sicht ist es definitiv falsch, ein Riesenaquarium wie das Ozeanium in Basel zu bauen."

"Laut Untersuchungen der Uno sterben bereits vier von fünf Riff-Fischen bei Fang und Transport. Das bedeutet, dass bis zu 80 Prozent aller Fische sterben, bevor sie ein Aquarium von innen sehen. Wenn man bedenkt, dass Korallenriffe zu den am stärksten gefährdeten Lebensräumen unseres Planen gehören, kann es nicht sein, dass ein Zoo nun Tiere aus diesen Lebensräumen fischt und sie so weiter schwächt."

Lesen Sie hier das ganze Interview in der Badischen Zeitung.