04.03.2018 – Ein trauriges Ja gegen den Natur-, Landschafts- und Kulturschutz!

Die Fondation Franz Weber und Helvetia Nostra haben in den letzten Monaten und Wochen mit fundierten Berichten und Inserate-Beiträgen gegen den Kantonsbeitrag für die geplante Tramlinie Bern-Ostermundigen gekämpft. Die Natur-, Tier-, Landschafts- und Kulturgüterschutz-Organisationen sind deshalb enttäuscht über das kantonale Abstimmungsresultat dieses Wochenendes: «Damit werden Lebensräume unwiederbringlich zerstört» sagt Vera Weber, Präsidentin der Fondation Franz Weber und Helvetia Nostra.

«Mit diesem traurigen Ja wird sowohl ein ökologischer als auch ökonomischer Unsinn betoniert: Mehr Trams am Zytglogge, zusätzliche Altstadt- und Brückensanierungen wegen der schweren Trams und über 200 gefällte Alleebäume» so Vera Weber.

Mit dem knappen Ja zum Tramkredit werden über 200 Alleebäume der neuen Tramlinie geopfert. Mit der Zerstörung dieses Biotops für Tiere und dieser Sauerstoffquelle für uns Menschen setzt der Kanton damit ein trauriges Zeichen gegen den Weiterbestand der kleinen Kostbarkeiten unseres Planeten.

«Doch die Fondation Franz Weber und die Helvetia Nostra lassen sich durch diesen Entscheid nicht entmutigen und werden sich weiterhin auch regional gegen die Zerstörung von Natur, Landschaft und Kulturgütern zur Wehr setzen; es spielt keine Rolle, ob die Motorsägen und Bagger von links oder rechts auffahren» betont Vera Weber.

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