07.11.2016 – Schwerer Atomunfall: Ärzte könnten kaum helfen

Bei einem schweren Atomunfall könnten sie praktisch nicht helfen. Darum bitten über 300 Ärztinnen und Ärzte das Stimmvolk, am 27.11.2016 ein JA zum geordneten Atomausstieg in die Urnen zu legen. Die Fondation Franz Weber unterstützt diese Empfehlung.

In einer Inseraktekampgane zeigen sich die medizinischen Fachleute besorgt. Ein schwerer Atomunfall in einem unserer überalterten Atomkraftwerke hätte für die dicht besiedelte Schweiz verheerende Folgen. Entgegen den Behauptungen der Behörden ist die Schweiz nicht auf einen Atomunfall wie in Fukushima vorbereitet: Die Notfallplanung geht nur von einem leichteren Unfall aus, bei dem zehn Mal weniger Radioaktivität austritt als in Japan.

Dennoch müssten bis zu 950’000 Menschen evakuiert werden. Niemand weiss wie und wohin. Die radioaktive Wolke könnte auch Sie und Ihre Kinder im Alltag überraschen. Betagte und behinderte Menschen hätten kaum eine Chance. Auch Ärztinnen und Ärzte können den Menschen nicht wirklich helfen. Der Atomausstieg sei das einzig wirksame Rezept.

Die Fondation Franz Weber schliesst sich dieser Empfehlung voll und ganz an.