10.04.2016 – Robbenjagd in Kanada ist eröffnet

Obschon die Robbenjagd in Kanada nicht nur ein tierschützerischer und ökologischer Horror ist, sondern auch ein wirtschaftliches Desaster, verkrallt sich die kanadische Regierung weiterhin mit rätselhafter Sturheit in die grausame Praxis. Seit heute ist die Robbenjagd offiziell wieder eröffnet.

Während die kanadische Regierung vor einem Jahr insgesamt 468'000 Robben zum Abschlachten freigab, sind dieses Jahr zur weltweit grössten Massentötung von Meeressäugern noch immer keine Quoten bekannt geworden.

Trotz jahrzehntelanger Subventionen in Millionenhöhe hat die kanadische Robbenjagd ihren ökonomischen Tiefpunkt erreicht. Nur noch einige hundert Jäger nehmen jedes Jahr teil, da die Preise für Robbenfelle eingebrochen sind. Robbenjäger erhielten 2015 nur noch rund 25 Franken pro Fell.

Der schwindende Markt für Robbenprodukte ist ein ganz direktes Resultat des unermüdlichen Einsatzes der Fondation Franz Weber, der 2009 in ein EU-weites Handelsverbot für Robbenprodukte mündete, dem sich in der Folge mit einigen Jahren Verzögerung nach massiver weiterer Kampagnenarbeit der FFW auch die Schweiz anschloss.

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