13.10.2016 – Schweizer ist neuer Präsident des CITES-Tierkomitees

Der Schweizer Mathias Lörtscher präsidiert die nächsten drei Jahre das Tierkomitee von CITES. Dies hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mitgeteilt. Der 54-jährige Lörtscher leitet beim BLV den Fachbereich Artenschutz und Drittlandimporte.

Mathias Lörtscher, der durch die Konferenz (CoP17) der CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, deutsch Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen) in Johannesburg auf diesen Posten berufen worden ist, leitete an derselben Konferenz die Schweizer Delegation.

Diese hat sich in Sachen Elefantenschutz nicht rühmlich verhalten. Sie stimmte an der CoP17 – wie die EU – gegen eine einheitliche Listung des Elefanten in CITES-Anhang I. Mit ihrer Einzelstimme war die Schweiz zwar nicht wie die EU (mit 28 Stimmen) das Zünglein an der Waage. Das macht ihr Abstimmungsverhalten aber nicht weniger enttäuschend.

Immerhin haben wir nun bis 2019 eine buchstäblich naheliegende Adresse, um für Anliegen des Artenschutzes an die Tür zu klopfen – oder auch mal zu poltern: nämlich in Bern.

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