14.05.2016 – Die flammende Botschaft zum Schutz der Elefanten

105 Tonnen. Es war die grösste Vernichtung von Elfenbein in der Geschichte. Vor zwei Wochen legte Kenias Präsident Uhuru Kenyatta in Nairobi Feuer an den ersten von mehreren grossen Stapeln von Elfenbein. Vera Weber war persönlich eingeladene Zeugin aus erster Hand.

«Die flammende Botschaft hätte deutlicher und eindringlicher nicht sein können», sagt die Präsidentin der Fondation Franz Weber (FFW) im aktuellen Video: «Elfenbein hat keinen Handelswert. Dieses für unser tägliches Leben so überflüssige Produkt ist nur schön, wenn Elefanten es tragen.»

Das am 30. April 2016 vernichtete Elfenbein hatten die kenianischen Behörden zuvor Wilderern, Schmugglern und Händlern abgenommen. Vor allem der weiterhin grosse Hunger nach Elfenbein in Fernost hat die Elefantenwilderei verheerend angeheizt. So sterben unter den Waffen und dem Gift der Wilderer etwa 100 Elefanten einen grauenvollen Tod – jeden Tag.

Die FFW ist stolz, alle Länder der Afrikanischen Elefanten-Koalition AEC mit aller Kraft zu unterstützen. Die 27 Mitgliedländer der AEC fordern ein weltweites, kategorisches Handelsverbot von Elfenbein. «Denn dies ist der einzige Weg, wie Elefanten wirksam geschützt werden können und künftigen Generationen erhalten bleiben.»

Die Vorstösse der AEC werden an der nächsten Vertragsstaatenkonferenz der CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, auch bekannt als Washingtoner Artenschutzabkommen) im kommenden Herbst in Johannesburg, Südafrika diskutiert.

2016 wird das Jahr der Elefanten sein. Dieses Jahr wird entschieden, ob die nächsten Generationen ihn noch erleben können. Die FFW setzt alles daran, dass der höchste Schutzstatus für die Elefanten an der CITES Wirklichkeit wird.

Das Video können Sie rechts neben dem Text oder hier anklicken
 

Video (The Big Ivory Burn Kenya 30 April 2016)