16.07.2016 – Immer mehr Kritik an Trophäenjagd

Ein Jahr ist es her, seit der legendäre Löwe Cecil in Simbabwe durch den US-Zahnarzt und Trophäenjäger Walter Palmer und Helfern aus einem Nationalpark gelockt und in buchstäblich feigem Hinterhalt niedergemacht wurde. Seither hat sich in Sachen Trophäenjagd aber viel bewegt.

  • Nur ein Monat nach Cecils langsamem, qualvollen Tod wird die Trophäenjagd auf Löwen, Leoparden und Elefanten in grossen Teilen Simbabwes unter massivem öffentlichem Druck verboten.
  • Neben American Airlines, Delta und United Airlines stoppen mit British Airways und Virgin Atlantic ab August 2015 insgesamt 45 Airlines den Transport von Jagdtrophäen.
  • Im April 2016 fordern 134 Europaparlamentarier striktere Importregelungen in der EU.
  • Kurz darauf erlassen die Niederlande ein Importverbot für Tiertrophäen von 200 Arten – weltweit die bis anhin umfassendste Gesetzgebung.

Auch Afrikanische Elefanten gehören zu den Tieren, die in gewissen Ländern Opfer der Trophäenjagd werden. Dies, weil die sanften Riesen nicht vollumfänglich und einheitlich unter Anhang I von CITES gelistet sind.

Die Fondation Franz Weber (FFW) kämpft seit vielen Jahren unentwegt an vorderster Front und mit grossem Aufwand für diesen einheitlichen, höchstmöglichen internationalen Schutzstatus, damit die Trophäenjagd und die Elfenbeinwilderei, der jede Viertelstunde ein Elefant zum Opfer fällt, endlich aufhören.

Mehr zu dieser Kampagne der FFW erfahren Sie hier.