19.07.2016 – Wer Fleisch isst, soll eine Umwelt-Steuer zahlen

Klimaforscher möchten Fleisch verteuern – denn Fleischessen ist ähnlich umweltschädlich wie Autofahren.

Insbesondere Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier machen rund die Hälfte der ernährungsbedingten Umweltschäden aus. Vegetarische oder vegane Ernährung belasten Umwelt und Klima deutlich weniger stark. Zum Beispiel benötigt die Produktion von einem Kilo Rindfleisch rund 14'000 Liter Wasser. Ein Kilo Früchte und Gemüse lässt sich hingegen mit rund 500 Liter Wasser erzeugen.

Würden sich alle Menschen so ernähren wie wir Schweizer, hätte das fatale Konsequenzen für unseren Planeten. Insbesondere der hohe Fleischkonsum belastet Umwelt und Klima, unter anderem durch den damit verknüpften Treibhausgasausstoss, den hohen Flächenverbrauch der Futtermittelproduktion und den immensen Wasserbedarf. Vor diesem Hintergrund werden Forderungen nach einer Besteuerung von Fleisch lauter.

Aus genau diesen Gründen und zusätzlich auch ganz besonders für den Tierschutz setzt sich die Fondation Franz Weber seit Jahrzehnten für eine fleischlose Lebensweise ein.

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