22.07.2016 – Hong Kong, Epizentrum des Elfenbeinhandels und Motor der Elefantenwilderei

Keine Elefantenwilderei ohne Elfenbeinhandel. Deshalb ist es so wichtig, den Elfenbeinhandel, z.B. in Hong Kong, zu verbieten. Daran arbeitet die Fondation Franz Weber zurzeit mit grösstem Einsatz.

Eine Seitenstrasse im Kowloon-Bezirk, Hong Kong. Elfenbeinladen reiht sich an Elfenbeinladen. Jeder angefüllt mit Elfenbein-Schnitzereien. Nicht selten sind ganze Elefantenstosszähne geschnitzt.

Der Anblick schockiert. Allein für das, was in dieser Strasse wie ganz normale Souvenirs an Elfenbein feilgeboten wird, sind Abertausende von Elefanten gestorben. Hingemacht, niedergemetzelt mit halbautomatischen Waffen, Granaten, vergiftet mit Ködern oder Giftpfeilen...

Vom Leid all der Tiere, die für diese sinnlosen Artefakte gestorben sind, sieht man nichts. Doch hier, in Honk Kong, ist die Endstation. Und hier ist der Motor der grauenvollen Wilderei. Wer hier Elfenbein kauft, gibt erst den Anreiz, dass Elefanten in Afrika abgechlachtet werden. 

Genau deshalb kämpft die Fondation Franz Weber (FFW) an vorderster Front und mit grösstem Einsatz dafür, dass der Elfenbeinhandel endlich verboten wird. Denn nur, wenn es keine Anreize für die Wilderei gibt, wird sie abgewürgt.

Im September/Oktober bietet sich die Chance, den Elfenbeinhandel zu verbieten. An der diesjährigen CITES-Vertragstaatenkonferenz in Johannesburg kann die internationale Staatengemeinschaft endlich alle Elefantenpopulationen Afrikas einheitlich unter den strengstmöglichen Schutzstatus im CITES-Anhang I hochstufen.

Genau dafür kämpft die FFW mit Hochdruck. Unermüdlich. Buchstäblich Tag und Nacht...

Mehr Infos zur Schutzkampagne der FFW für Elefanten