31.07.2015 – Amerikas finstere Rolle in der Wilderei

Grosswildjagd=Vergangenheit? Leider Nein. Die hinterlistige, feige und brutale Tötung des berühmten Löwen Cecil in Zimbabwe durch den perversen Grosswildtrophäen-Fetischisten und US-Zahnarzt Walter Palmer hat einen beispiellosen Entrüstungs-Sturm ausgelöst.

Hoffentlich bleibt es kein Sturm im Wasserglas gegen einen der übelsten Auswüchse unserer Verbrechen an der Tierwelt. Sicher ist: der "Shitstorm" wirft ein schiefes Licht auf einen notorischen Fingerzeiger: Die USA.

Diese tun gut daran, vor der eigenen Tür zu kehren, denn US-Amerikaner sind verantwortlich für 60 Prozent des "legal" erlegten Grosswilds in Afrika. "Legal"?! Der "Fall Cecil" zeigt, was das heisst! Grosswildjagd ist nichts anderes als primitive, bestialische Wilderei aus dem vorletzten Jahrhundert!

Und gegen Wilderei kämpft die Fondation Franz Weber seit Jahrzehnten energisch.

(Bild von Brent Stapelkamp)