Misshandelte Pferde (Galicien, Spanien)

«Cepo» heisst das Teufelsding, das viele Wildpferde Galiciens martert. Eine fiese, Y-förmige Erfindung aus Holz, die das Tier an einer normalen Fortbewegung hindert. Unter Galiciens Viehzüchtern ist die anachronistische, grausame Tradition noch weit verbreitet.

Das Pferd soll sich nicht entfernen und keinen Strassen nähern. Pferde geraten trotzdem auf die Fahrbahn – und können herannahenden Fahrzeugen nicht ausweichen. Und bei Wald- und Buschbränden können die künstlich behinderten Pferde nicht fliehen. Auch im «Alltag» scheuern sich die gemarterten Tiere dauernd die Beine an den schweren Fussschellen wund.

Seit 2011 bekämpfen die Fondation Franz Weber (FFW) und die Tierschutzorganisation LIBERA! die Misshandlungen von Pferden in Galicien, Spanien, mit Aktionen und auf politischer Ebene. So kann jeder Bürger auf einer Hotline Pferde mit «Cepo» melden. Die Meldungen werden an die Staatsanwaltschaft weitergereicht.

Zudem setzt sich die FFW für eine Änderung der Rechtsvorschriften und deren konsequente Durchsetzung ein. Weiter sollen die Pferde als Opfer von Misshandlung und Verwahrlosung nicht einfach konfisziert, versteigert oder gar getötet werden. Ein Gnadenhof soll geschaffen werden, der die misshandelten Tiere aufnimmt.

Für mehr Informationen: www.senpexas.info

Um vertiefte Informationen und Impressionen zum Thema misshandelte Pferde zu erhalten, finden Sie hier einen Artikel aus dem Journal Franz Weber (JFW):

JFW101_2012_PferdeGalicien_DE_Galizische_Pferde

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