15.11.2016 – Klimakonferenz: FFW klärt in Marrakesch über Wildtierschmuggel auf

Fondation Franz Weber führt auf dem Flughafen von Marrakesch, am Rande der Klimakonferenz eine Aufklärungskampagne durch über den Wildtierschmuggel.

Nicht weniger als 30'000 Pflanzenarten und 5000 Tierarten sind durch den illegalen Handel mit gefährdeten Arten vom Aussterben bedroht. Grund genug für die Fondation Franz Weber (FFW), in Sachen Artenschutz erneut in der Öffentlichkeit aktiv zu werden.

Am Rande der 22. Tagung der Vertragsparteienkonferenz (CoP22) für das Rahmenabkommen der Vereinten Nationen zum Klimawandel führt die FFW eine Aufklärungskampagne durch über den illegalen Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind. Hierzu arbeitet die FFW mit verschiedenen marokkanischen Institutionen zusammen: dem Hochkommissariat für Wasser, Wald und zur Bekämpfung der Desertifikation, der Behörde für Zoll und indirekte Steuern, dem Nationalen Amt zur Entwicklung der Flughäfen und der Abteilung für integrierte Ressourcenverwaltung.

Die am 7. November 2016 lancierte Kampagne auf dem Flughafen von Marrakesch wurde vom Hochkommissar für Wasser und Wald eingeweiht, im Beisein des marokkanischen Generaldirektors für Zoll und indirekte Steuern und der zuständigen Flughafenbehörden.

Bei dieser Gelegenheit haben die beiden Hauptakteure für die Umsetzung des CITES-Abkommens und der Artenschutz-Gesetzgebung in Marokko, die Zollbehörde und das Amt für Wasser und Wald, ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Nochmals sei in Erinnerung gerufen: Dem illegalen Handel drohen mindestens 30‘000 bzw. 5000 Arten wildlebender Pflanzen und Tiere zum Opfer zu fallen.

Gut einen Monat ist es her seit dem Abschluss der CoP17 der CITES (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen) in Johannesburg, Südafrika. Mit grossem Aufgebot war die FFW vor Ort an vorderster Front für den Artenschutz aktiv und zudem mit offiziellem Beobachterstatus präsent. Die Fondation Franz Weber setzt ihre Arbeit und ihr internationales Engagement für den Artenschutz nahtlos fort, bei Behörden, der breiten Öffentlichkeit und diesen Monat in Marrakesch insbesondere bei den rund 30‘000 Teilnehmenden der CoP17. Hier wird die FFW im Rahmen ihrer Sensibilisierungskampagne noch bis zum 18. November vor Ort sein.

Zu den Bildern:
Das Team der FFW und der marokkanischen Vereinigung für integrale Ressourcenverwaltung (Association de Gestion Intégrée des Ressources, AGIR) präsentieren ihre Aufklärungskampagne Marokkos Zollbehörden und dem marokkanischen Amt für Wald und Wasser.