22.09.2014 – Pressemitteilung Fondation Franz Weber - Franz Weber wird Ehrenpräsident der Fondation Franz Weber, Vera

Während mehr als 50 Jahren hat Franz Weber für den Schutz der Tiere, der Natur und Landschaft gekämpft. Mit 87 Jahren gibt er das Amt als Präsident der Fondation Franz  Weber, die er vor fast 40 Jahren gegründet hat, an seine Tochter weiter. Vera Weber (39), die bereits seit mehreren Jahren die Aktivitäten der Fondation Franz Weber faktisch leitet, wird heute offiziell Präsidentin.  

 

Nach mehr als 50 Jahren unermüdlichem Einsatz für die Natur, die Bewahrung der Landschaften und für den Tierschutz wird der weltbekannte Umweltschützer Ehrenpräsident der FFW. Seine Aktionen haben Geschichte gemacht: der Schutz der Oberengadiner Seenlandschaft, die Bewahrung des legendären  Weinbaugebietes von Lavaux und der Gärten von Lausanne Ouchy, die Rettung des Simmentals, des Grandhotels Giessbach; seine Kampagne für die Robbenbabys in Kanada mit Brigitte Bardot, sein Engagement für die Elefanten und die Wildpferde in Australien, die Rettung des griechischen Delphi, der Baux de Provence, der Auenwälder von Hainburg bei Wien, um nur einige seiner zahllosen erfolgreichen Feldzüge zu  erwähnen. Mit Charisma, unbeug­samem Willen und unerschöpflicher Energie hat er es stets verstanden, das Establishment aufzurütteln. Den Begriff Ökologie machte er zu einem Trend in einer Zeit, als eine solche Anschauungsweise noch als weltfremd galt. Dafür und im Namen aller – Menschen und Tiere – denen er geholfen hat, danken wir ihm.
 
Seit 15 Jahren hat sich Vera Weber mit Leib und Seele dem Wirken der Stiftung verschrieben. Nun hat der Stiftungsrat sie auf Wunsch Ihres Vaters offiziell zur Präsidentin der FFW gewählt, nachdem sie bereits vor mehreren Jahren einen Grossteil der Führungsarbeit übernahm. «Nicht jedem Unternehmer ist es vergönnt, in der eigenen Familie die ideale Nachfolge zu finden. Ich könnte mir keine fähigeren Hände wünschen, in die ich mein Werk vertrauensvoll legen dürfte. »  (Franz Weber)
 
Unter Vera Webers Führung wurde die Zweitwohnungsinitiative gewonnen. Und der Kampf zur Abschaffung der Stierkämpfe hat eine neue Dimension erhalten: Ein Rapport verfasst von der FFW über Portugal, hat das UNO-Kinderrechtskomitee zur Empfehlung veranlasst, Kinder von Stierkampf-Anlässen fernzuhalten. Mit ihrem professionellen und schlagkräftigen Team arbeitet Vera mit Erfolg für die Rettung der geschundenen Müllpferde in Lateinamerika und gegen die Elefantenwilderei in Afrika. Sie kämpft weiter gegen die grausame Robbenjagd, engagiert sich gegen ökologischen Unsinn wie den Bau neuer Grossaquarien, indem sie zukunftsgerichtete Alternativen vorlegt. Gleichzeitig vertritt sie die FFW vor internationalen Gremien wie UNESCO, UNO und CITES, wo sie für die Sache der Natur und Tiere einsteht.
 
Kontinuität und Fortbestehen der Fondation Franz Weber bleiben daher gesichert.
 
FONDATION FRANZ WEBER
www.ffw.ch