Col de l’Escrinet – Frankreich

Zerstörung der Landschaft, Gifte, Klimawandel, künstliche Hindernisse, Lärm – Zugvögel sind heute durch eine Vielzahl von Faktoren gefährdet. Gleichwohl ist die Zugvogeljagd in Südeuropa leider noch immer sehr verbreitet.

Jedes Jahr überfliegen hunderttausende Zugvögel den Col de l’Escrinet (Pass von Escrinet) in Südfrankreich. Die Jagd auf sie war lange Zeit legal und wurde mit buchstäblichem Feuereifer betrieben.

Die Fondation Franz Weber wollte diese katastrophalen Situation beenden und erwarb die Passhöhe im Ardèche-Gebiet. Dort, wo früher die Jäger lauerten, um jedes fliegende Lebewesen abzuknallen, ist nun endlich Ruhe eingekehrt. Die Wilderer mussten Ornithologen, Naturfreunden und Umweltschützern weichen. Heute werden die Zugvögel nicht mehr abgeschossen, sondern bewundert und gezählt.

Um vertiefte Informationen und Impressionen zum Col de l'Escrinet zu erhalten, finden Sie hier zwei Artikel aus verschiedenen Ausgaben des Journal Franz Weber (JFW):

JFW108_2014_Escrinet_DE_Neuigkeiten
JFW104_2013_Escrinet_DE_Vogelmassaker