United Animal Nations (UAN)

Um den Tieren Gehör zu verschaffen, um ihren Anliegen weltweit juristisch Nachdruck zu verleihen, rief die Fondation Franz Weber (FFW) 1979 die internationale Organisation „United Animal Nations“ (UAN) – die „Vereinten Tiernationen“ – ins Leben.

Die UAN, die nach dem Vorbild der Vereinten Nationen organisiert ist, ist ein Zusammenschluss von 120 Mitgliedsorganisationen in der ganzen Welt. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Tierwelt wirksam zu vertreten, die Interessen der Natur auf internationaler Ebene zu verteidigen und die öffentliche Meinung für die schwerwiegenden Verstösse gegen die Rechte der Tiere zu sensibilisieren.

Als Organ der UAN ahndet der Internationale Gerichtshof für Tierrechte nach dem Abschluss offizieller Verfahren die schweren Delikte gegen die Tierwelt, die von den normalen Gerichten nicht erfasst wurden. Er zieht die Verantwortlichen zur Rechenschaft, gegebenenfalls bis hinauf zu Ministern oder Regierungsoberhäuptern.

Der Internationale Tiergerichtshof besteht aus einem Präsidenten, zwei Beisitzern und einer Jury aus sechs bis zwölf Mitgliedern. Ausschliesslich konstituierte Körperschaften können vor dem Tiergerichtshof klagen.

Seit 1979 berichtet die internationale Presse regelmässig über die Prozesse vor dem Tiergerichtshof, an denen namhafte Juristen und Experten mitwirken. Der Internationale Gerichtshof für Tierrechte hat direkt oder indirekt erheblich dazu beigetragen, das Schicksal der Tiere zu verbessern.

 

20 internationale Verfahren in 36 Jahren:

Februar 2010: Wal- und Delphinmassaker in Japan, Norwegen, Island, Grönland und auf den Färöer-Inseln – Genf

Juni 2008: Die Stierkämpfe in Spanien, Portugal und Frankreich – Genf

Dezember 2005: Robbenmassaker in Kanada (III) – Genf

November 2003: Die Stierkämpfe in Spanien, Frankreich und Portugal – Brüssel

März 2002: Die unmenschliche Behandlung der Schlachttiere in Europa – Genf

Mai 2001: Rassenverfolgung und Vernichtung von Hunden in Deutschland – Genf

Februar 1999: Zugvogelmord in Europa – Genf

März 1995: Schlachttiertransporte durch Europa (II) – Genf

März 1993: Schlachttiertransporte durch Europa (I) – Genf

Dezember 1991: Delphinmord und Treibnetzfischerei – Genf

Oktober 1989: Elfenbeinhandel und Elefantenmassaker (II) – Genf

Februar 1988: Pferdemassaker in Australien (II) – Genf

Juni 1987: Pferdemassaker in Australien (I) – Genf

April 1985: Vogelmord in Italien – Genf

Februar 1984: Elefantenmassaker in Afrika (I) Genf

November 1982: Robbenmassaker in Kanada (II) – Genf

Juni 1982: Stierkämpfe in Spanien (I) – Genf

März 1981: Pferdetransporte in Deutschland – Genf

Februar 1980: Tierversuche und Vivisektion – Strassburg

März 1979: Robbenmassaker in Kanada (I) - Bonn