23.09.2016 – Verurteilt die EU den Afrikanischen Elefanten zum Aussterben?

Der erste Akt der EU als Vertragspartei der CITES könnte das Todesurteil für den Afrikanischen Elefanten sein, schreibt Autor Adam Cruise im Afrikanischen Newsportal Bulawayo.

Die CoP17 der CITES (Übereinkommen über den Handel mit wildlebenden Arten) wird heute Johannesburg, Südafrika eröffnet. Zum ersten Mal nimmt die EU dabei als ein Block teil. Im vergangenen Juli entschied die Europäische Kommission (EC) – anders als das Europaparlement – nicht auf ein Elfenbein-Handelsverbot einzutreten. Und die EC hat das letzte Wort...

Die EU ist ein wichtiger Akteur an der CITES. Ihre Weigerung, den Elfenbeinhandel und damit verbunden die Wilderei zu stoppen, könnte den Afrikanischen Elefanten zum Aussterben verurteilen. Laut Rosalind Reeve, Expertin und Beraterin der Fondation Franz Weber vor Ort, ist die Position der EC «angesichts der grassierenden aktuellen Wilderei schlicht und einfach inakzeptabel».

Aktueller Artikel dazu (auf Englisch) im Afrikanischen Newsportal Bulawayo.

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