Die Problematik

Zerstörung der Landschaft, Gifte, Klimawandel, künstliche Hindernisse, Lärm – Zugvögel sind heute durch eine Vielzahl von Faktoren gefährdet. Gleichwohl ist die Zugvogeljagd in Südeuropa leider noch immer sehr verbreitet.

Jedes Jahr überfliegen hunderttausende Zugvögel den Col de l’Escrinet (Pass von Escrinet) in Südfrankreich. Die Jagd auf sie war lange Zeit legal und wurde mit buchstäblichem Feuereifer betrieben.

Unser Projekt

Von der Todesfalle zur Ruhezone: Die Fondation Franz Weber (FFW) wollte die für die Zugvögel katastrophale Situation beenden und erwarb die Passhöhe Col de l‘Escrinet im Ardèche-Gebiet im Jahr 2001.

Dort, wo früher die Jäger lauerten, um jedes fliegende Lebewesen abzuknallen, ist nun endlich Frieden eingekehrt. Die Wilderer mussten Ornithologen, Naturfreunden und Umweltschützern weichen. Heute werden die Zugvögel nicht mehr abgeschossen, sondern bewundert und gezählt.

Unsere Ziele

  • Schutzgebiet für die Zugvögel, die das Gebiet über dem Col de l’Escrinet auf ihrer Reise überfliegen
  • Beobachten und Zählen all der im Gebiet vorkommenden Vogelarten und Schutz vor Jagd und Abschüssen
  • Beitragen zur Erforschung der zahlreichen Zugvogelarten Europas
  • Die Landschaft vor der Zerstörung bewahren

Zahlen und Fakten

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0 Vogelarten
zählen Ornitologen auf dem Col de l' Escrinet insgesamt
0 begann
die Rettungsaktion der Fondation Franz Weber für die Zugvögel auf dem Col de l' Escrinet
0 Vogelfreunde
treffen sich täglich, um die Vogelzüge zu bewundern