Die Problematik

Die natürlichen Bedürfnisse von Wildtieren können in Zirkusbetrieben in keiner Weise befriedigt werden. Dies gilt insbesondere für die grössten unter ihnen, die Elefanten. Neben der Grösse der Gehege sind auch die ständigen Ortswechsel und vieles mehr problematisch. Immer mehr Zirkusse verzichten freiwillig auf das Vorführen von Wildtieren, und sie erleiden dadurch keinen Einbruch der Besucherzahlen.

So wenig wie in Zirkusse gehören Elefanten auch in Zoos und überhaupt in Gefangenschaft. Symbolisch dafür steht zum Beispiel Pelusa im Zoo von La Plata in Argentinien. Unfassbar lange 49 Jahre musste die Elefantin völlig einsam und krank im Zoo ausharren, nachdem sie als Jungtier dorthin verfrachtet worden war.

Unser Projekt

Wir arbeiten derzeit beharrlich daran, alle neun noch in Argentinien gefangenen Elefanten in das «Elephant Sanctuary» in Brasilien zu überführen. Dank der Vereinbarung betreffend Pelusa haben wir bereits ein Übereinkommen für die Umsiedlung der vier Elefanten im Zoo von Mendoza unterzeichnet. Weit vorangeschritten sind die Verhandlungen auch für die drei Elefanten des Zoos von Buenos Aires.

Auch in der Schweiz ist die FFW in dieser Sache aktiv. Sie unterstützt die Petition «Keine Wildtiere im Zirkus!». Bereits 26 Länder in Europa haben Einschränkungen oder Verbote für das Mitführen von Wildtieren in Zirkussen erlassen.

Unsere Ziele

  • Die Überführung aller neun noch in Argentinien gefangenen Elefanten in das Elefanten-Refugium von Brasilien
  • Ein Verbot von Wildtieren in Schweizer Zirkussen

Zahlen und Fakten

Einige Zahlen

0 Jahre
hat Elefantin Pelusa allein im Zoo von La Plata ausgeharrt
0 Elefanten
sollen aus argentinischen Zoos ins Brasilianische Elefantenrefugium kommen
0 Unterschriften
kamen für die Schweizer Petition "Keine Wildtiere im Zirkus" zustande