Die Problematik

«Wir verstümmeln diese Tiere. Nur damit Milch noch billiger wird.» Armin Capaul spricht von unseren Kühen. Nur noch eine von zehn Schweizer Kühen hat Hörner.

Milliarden gebe man für die Landwirtschaft aus, sagt der Bergbauer. «Die Tiere aber leiden, und wir trinken minderwertige Milch.» Deshalb hat er praktisch im Alleingang die Eidgenössische Hornkuh-Initiative lanciert und durchgezogen.

Unser Projekt

Allein Armin Capaul ist es zu verdanken, dass Kuhhörner überhaupt auf einer breiteren Ebene zum Politthema geworden sind. Die Fondation Franz Weber steht deshalb voll und ganz hinter dem Projekt und Anliegen des mutigen, beherzten und ausdauernden Bergbauern.

Nur eine Kuh mit Horn ist eine ganze Kuh, finden die Hornkuh-Initianten. Sie wollen Bauern finanziell unterstützen, die ihren Tieren die Hörner lassen und dafür Nachteile in Kauf nehmen, wie zum Beispiel den Bau von grösseren Laufställen.

Im Volk ist das Anliegen populär, im Parlament weniger. So lehnte der Ständerat die Initiative im Herbst 2017 deutlich ab. Doch Kuhhorn-Aktivist Capaul lässt sich auch von grossen Polit-Tieren nicht beeindrucken. Und dass er zäh ist, hat der Alt-68er zur Genüge bewiesen.

 

Unsere Ziele

  • Die Bundesverfassung soll dafür sorgen, dass die Haltung von behornten Nutztieren finanziell unterstützt wird
  • Die Initiative verlangt eine Entschädigung für wirtschaftliche Ertragseinbussen, die entstehen, um den natürlichen Bedürfnissen der Tiere gerecht zu werden
  • Die Initiative verlangt kein Enthornungsverbot

Zahlen und Fakten

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0 Unterschriften
sammelte Armin Capaul
0 von 10 Kühen
tragen in der Schweiz heute keine Hörner mehr
0 Milchkühe
leben in der Schweiz in 25'000 Betrieben