Die Problematik

Der Zoo Basel plant ein Grossaquarium auf der Heuwaage in Basel. Die Kosten für die Umsetzung des «Ozeanium» belaufen sich auf über 100 Millionen Franken. Gleichzeitig sind die Weltmeere bedroht wie nie zuvor. Fast ein Drittel der Korallenriffe ist zerstört und weitere 20 Prozent werden es in 10 bis 20 Jahren sein.

Grossaquarien fördern diese Zerstörung, weil sie auf den Import vieler dort lebender Tierarten durch Wildfang angewiesen sind, denn diese lassen sich nicht züchten. Verschiedene Korallenfische sind deshalb lokal bereits ausgestorben oder vom Aussterben bedroht.

Es kann nicht sein, dass man in Basel eingesperrte, verhaltensgestörte Meeresbewohner zeigen will, und dies in einer Anlage, in der Pumpen, Wasseraufbereitung, Kühlung und Heizung enorme Energiemengen verschlingen.

Unser Projekt

Wir wollen den Bau des völlig überflüssigen «Ozeaniums» verhindern! Denn dieses Grossaquarium widerspricht dem fortschrittlichen Geist von Basel und ist mit dessen Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft in keiner Weise vereinbar. Deshalb hat die Fondation Franz Weber (FFW) die Kampagne «NOzeanium» lanciert:

«Sag Nein zum Ozeanium am Rhein!». Federführend im Kampf gegen das irrwitzige 100-Millionen-Projekt setzt die FFW alles daran, den Grossen Rat in Basel davon zu überzeugen, sich gegen den Bau des «Ozeaniums» auszusprechen. 100 Millionen Franken lassen sich sinnvoller investieren.

Sollte der Basler Grosse Rat den Monsterbau gutheissen, werden wir auf jeden Fall das Referendum ergreifen. Denn dieses antiquierte Megaprojekt gefährdet nicht nur die Artenvielfalt und die Umwelt, sondern auch den Ruf der Stadt am Rheinknie. Deshalb: «Nein zum Ozeanium am Rhein!»

Mehr Informationen:

Referendumsbogen
Dossier NOzeanium
FFW Kampagne NOzeanium
Vision NEMO – das erste Multimediale Tor zum Ozean
www.korallenriffe.ch

 

 

Unsere Ziele

  • Den Bau des Grossaquariums verhindern
  • Die Artenvielfalt der Ozeane schützen und erhalten
  • Bedrohte Meeresbewohner vor dem Aussterben bewahren

Zahlen und Fakten

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0 Franken
kostet das geplante «Ozeanium» - und am Ende wohl noch viel mehr
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aller wild gefangenen Fische werden es nicht lebend in ein Aquarium schaffen
0 Korallenfische
sollen gemäss UNO-Studien im Jahr 2003 gehandelt worden sein