Die Problematik

Der Zoo Basel plant ein Meerwasseraquarium auf der Heuwaage in Basel. Die Kosten für die Umsetzung des sogenannten «Ozeanium»-Bauprojekts belaufen sich auf über 100 Millionen Franken. Gleichzeitig sind die Weltmeere bedroht wie nie zuvor: Fast ein Drittel der Korallenriffe weltweit ist zerstört. Grossaquarien treiben diese Zerstörung weiter voran, weil sie auf Wildfänge angewesen sind. Die kommerzielle Zucht der meisten im Korallenriff lebenden Tierarten ist praktisch unmöglich. Verschiedene Korallenfische sind wegen der exzessiven Wildfänge und den tierquälerischen Praktiken der Aquarienindustrie lokal bereits ausgestorben oder vom Aussterben bedroht.

Das «Ozeanium»-Projekt ist ein veraltetes, teures Konzept. Weltweit sind die Besucherzahlen von Grossaquarien rückläufig. Auch wenn der Bau mit privaten Spenden finanziert wird, droht beim absehbaren Besucherrückgang ein Betriebsdefizit.

Mit sogenannter «Umweltbildung» wird das «Ozeanium» angepriesen. Das Grossaquarium soll die Faszination für die Meere wecken und deren Schutz fördern. Alles scheinheilige Argumente! Denn bisher kann keine einzige Studie beweisen, dass Aquarien solche Ziele erreichen. Fakt ist: Wir zählen so viele Meeresaquarien wie noch nie auf der Welt, doch die Meere sind bedrohter denn je.

Das geplante «Ozeanium» ist ein unnötiger Bauklotz auf Kosten von Natur und Tierwelt!

Unser Projekt

Wir wollen den Bau des unhaltbaren «Ozeanium»-Meeresaquariums im Binnenland Schweiz verhindern. Das antiquierte Projekt widerspricht dem fortschrittlichen Geist von Basel und ist mit dessen Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft in keiner Weise vereinbar. Die Fondation Franz Weber (FFW) hat darum die Kampagne «NOzeanium» ins Leben gerufen: «Sag Nein zum Ozeanium am Rhein!».

Trotz intensiver Aufklärungsarbeit durch die FFW hat sich der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt am 17. Oktober 2018 für den Bau des «Ozeanium» ausgesprochen. Gegen diesen Entscheid hat die FFW umgehend das Referendum in die Wege geleitet. Gemeinsam mit Umweltorganisationen, Meeresschützerinnen und -schützern, Fachpersonen und vielen motivierten Unterstützerinnen und Unterstützern konnten wir innerhalb der kantonalen Referendumsfrist nahezu 5’000 Unterschriften sammeln und diese am 28. November 2018 der Staatskanzlei Basel-Stadt übergeben.

Am 15. Dezember 2018 veröffentlichte die Staatskanzlei das Resultat der Unterschriftenbeglaubigung:
4’649 Personen fordern mit ihrer Unterschrift das Referendum gegen das «Ozeanium». Somit ist klar: Das «Ozeanium»-Projekt kommt zur Abstimmung im Kanton Basel-Stadt (mehr Informationen in der Pressemitteilung vom 21.12.2018).


Weitere Informationen:

Ausführliches Informationsdossier NOzeanium
NOzeanium Kampagnenseite
Vision NEMO – das erste multimediale Tor zum Ozean
www.korallenriffe.ch

Unsere Ziele

  • Den Bau des Grossaquariums in Basel verhindern
  • Ein weltweites Signal im Kampf gegen die Aquarienindustrie erwirken
  • Die Artenvielfalt der Ozeane schützen und erhalten
  • Bedrohte Meeresbewohner vor dem Aussterben bewahren

Zahlen und Fakten

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0 Millionen Franken
soll das geplante «Ozeanium» kosten - und am Ende wohl noch viel mehr
0 von 5
der wild gefangenen Korallenfische sterben bei Fang, Handhabung und Transport
0 Millionen Korallenfische
sollen gemäss UNO-Studien im Jahr 2003 gehandelt worden sein