Die Problematik

Das neue Jagdgesetz ist missraten: Künftig sollen geschützte Tierarten wie Luchs, Wolf, Biber und Graureiher abgeschossen werden, bevor sie Schäden angerichtet haben, und bevor irgendwelche Schutzmassnahmen ergriffen wurden – einfach, weil es sie gibt. Und das in einer Zeit, in der die Biodiversität bedroht ist wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Mehrere Schweizer Natur- und Tierschutzorganisationen ergreifen das Referendum gegen das revidierte «Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz einheimischer Säugetiere und Vögel» (JSG) und wehren sich gegen diese inakzeptable Schwächung des Artenschutzes in der Schweiz. Denn das neue Gesetz würde nur noch etwas schützen: Die Interessen der Landwirtschaft und die Jagd- und Fischereierträge.

Unser Projekt

Die Bevölkerung der Schweiz lehnt die Jagd auf Wildtiere mehrheitlich ab – dies laut einer von Pro Natura in Auftrag gegebenen Studie Ende Mai 2019 mit 1006 befragten Personen. Besonders kritisch stehen sie dem präventiven Abschuss geschützter Tierarten gegenüber, wenn sie noch gar keinen Schaden angerichtet haben – was gemäss Revision zukünftig möglich wäre. So sagen 51 Prozent der befragten klar Nein zum Abschuss von Wölfen, weitere 28 Prozent eher Nein. Nur gerade 12 Prozent sind klar dafür. Die Umfrage zeigt klar auf, dass das Parlament mit diesem Gesetzesentwurf am Willen des Volkes vorbeigezielt hat.

Die Fondation Franz Weber unterstützt das Referendum gegen das missratene Jagdgesetz. Helfen Sie uns, die nötigen 50´000 Unterschriften schnellstmöglich zu sammeln: Auf der WeCollect-Webseite gegen das Jagdgesetz können Sie ab sofort Unterschriftenbögen bestellen, welche Ihnen ab dem 8. Oktober 2019 zugeschickt werden!

Weitere Informationen:

Unsere Ziele

  • Das Referendum gegen das missratene Jagdgesetz erreichen
  • Den Schutz der Schweizer Wildtiere und ihrer Lebensräume sicherstellen
  • Die Schwächung des Artenschutzes in der Schweiz bekämpfen

Zahlen und Fakten

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0 Prozent
der SchweizerInnen sagen «Nein» zum Abschuss von Wölfen
0 Unterschriften
werden für das Referendum benötigt
0 Oktober
2019 ist das Startdatum des Referendums