27.08.2020
Fondation Franz Weber

Medienmitteilung: Behörden sistieren Rekurs – Die Fondation Franz Weber arbeitet am «Runden Tisch» an einvernehmlicher Lösung für die Rehe am Hörnli

Die Gnadenfrist für die Basler Rehe wird für innovative Ideen genutzt: Nachdem der Rekurs der Fondation Franz Weber (FFW) gegen den Abschuss der Rehe auf dem Friedhof am Hörnli dazu geführt hat, dass die Abschusspläne gestoppt wurden, bewirkt der von der FFW initiierte Runde Tisch nun, dass das Justiz- und Sicherheitsdepartement (JSD) des Kantons Basel-Stadt eine Einigung ohne Blutvergiessen für möglich hält. Es sistiert darum den Rekurs, bis die derzeit laufenden Gespräche abgeschlossen sind.

Vera Weber, Präsidentin der Fondation Franz Weber, sieht in den Gesprächen am Runden Tisch die Chance, zusammen eine nachhaltige Lösung zu finden: «Gemeinsam mit Fachpersonen und der Stadtgärtnerei arbeiten wir an Alternativen, wie die Anzahl Rehe, die Pflege und der Unterhalt dieser einmaligen historischen Friedhofsanlage am Hörnli sowie Biodiversitätsaspekte im Gleichgewicht gehalten werden können.»

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement anerkennt das Lösungspotenzial des von der FFW initiierten Runden Tisches: Es sistiert von sich aus das Rekursverfahren der Fondation Franz Weber gegen eine Bewilligung der Kantonspolizei Basel-Stadt vom 12. Mai 2020 betreffend Reduktion des Rehbestandes am Friedhof am Hörnli, bis die Gespräche am Runden Tisch abgeschlossen sind.

Mit diesem Sistierungsentscheid des JSD rückt die Rettung der Rehe in Sichtweite.

 

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